Mein Job bei Kurz

„Hier bist ein Mensch, keine Nummer“

Temperamentvoll, temporeich und tierlieb: Simone Grün ist seit 12 Jahren leidenschaftlich gerne Verkäuferin bei Kurz. Warum ihr der Job so „taugt“ und sie noch keinen Tag grantig war, erzählt sie im Interview.

Dein Nachname passt zum Betrieb!
Du meinst wegen der grünen Poloshirts mit dem Kurz-Logo, die wir Verkäuferinnen alle tragen? Stimmt!

Was ist das Schönste an deinem Job?
Was soll ich sagen? Es passt einfach alles.

Zum Beispiel?
Mit Brot zu arbeiten ist toll. Es gibt keinen besseren Duft als den von frischem Brot am Morgen, wenn ich in die Arbeit komme. Da kann der Tag nur gut werden.

Gelb täte auch zu dir passen, denn du wirkst wie ein Sonnenschein …
Ich kann jedenfalls sagen, dass ich noch nie grantig bei der Arbeit war, keinen einzigen Tag. Ich mag den Kontakt zu den Menschen und die Gespräche, das taugt mir. A bissli schnattere (schnattern) mit den Kunden soll ja auch sein! Was ich eben genau nicht mag, ist das Mürrische, das Gestresste. Ein Lächeln, ein freundliches Wort und die Welt schaut schon wieder ganz anders aus.

Was war das Schrägste, was je ein Kunde bei dir bestellt hat?
In Ischgl hat mal ein Gast – wohl nach dem 
Après-Ski – Fleischlaibchen, also Frikadellen, verlangt.
Ich hab ihm dann eine Schnitzelsemmel verkauft. Er war glücklich.

Deine Arbeitsstelle(n) in Kurz-Beschreibung?
Die Filiale Mondin in Ischgl ist mein Baby, die Filiale Galtür ist mein Daham (Zuhause).

Und die Chefleut'?
Die sind super. Ich sehe sie nicht oft (lacht). Im Ernst: Ich habe in diesen 12 Jahren viel erlebt in der Firma und wüsste nicht, warum ich jemals wechseln sollte. Hier bist du ein Mensch, keine Nummer.

Was magst du am liebsten aus dem Sortiment?
Ruchbrot mit Kräuterstreichkas. Und Vanille-Kirsch-Plundergebäck.

Simone Grün, 27, aus See hat bei der Bäckerei Konditorei Kurz die Lehre zur Einzelhandelskauffrau absolviert und ist, wie sie sagt, gerne hängen geblieben. Im Winter verkauft sie im Mondin in Ischgl, im Sommer und in der Zwischensaison in Galtür.

Die Freizeit steckt der glückliche Single gerade in den Ausbau des Elternhauses („Ein Single braucht Platz“). Zwei Katzen und Mischlingshund Gizmo geben ihr die nötige Energie für alles. Piercing und Tattoos stehen ihr gut.

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